Hotels in Greifswald

Die Hansestadt Greifswald an der Ostsee ist eine der ältesten Universitätsstandorte in Deutschland. Ein Hotel in Greifswald ist daher vor allem bei Besuchern von universitären Veranstaltungen gefragt. Die Stadt bietet mit ihrer alten Innenstadt mit den Häusern der Backsteingotik auf der einen und der Forschung auf der anderen Seite eine Mischung aus Tradition und Moderne. Das Studentenleben und die Universität zeichnen Greifswald. Hotels in Greifswald sind daneben aber auch idealer Ausgangspunkt für Ausflüge auf die Inseln Usedom und Rügen.

zwischen Rügen und Usedom

Im Nordosten Deutschlands, zwischen den Inseln Rügen und Usedom, befindet sich der Greifswalder Bodden. Er ist eine 514 km² große Lagune der Ostsee und hat seinen Namen von der alten Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Eine der Buchten des Greifswalder Boddens ist die Dänische Wieck, wo das Flüsschen Ryck in den Bodden mündet. Hier fand die Stadt Greifswald mit dem Kloster Eldena seinen Ursprung.


Greifswalds wechselvolle Geschichte

Erstmals 1248 erwähnt, bekam der Ort im Mai 1250 von Wartislaw III. das Stadtrecht. 1278 wurde Greifswald Mitglied der Hanse und 1456 gründete Herzog Wartislaw IX. auf Initiative des Bürgermeisters die Universität als pommersche Landesuniversität, deren Gründung sich bis heute positiv auswirkt. Der Dreißigjährige Krieg brachte Not und Elend in die Stadt. Die darauffolgende Zeit wurde als Schwedenzeit bezeichnet und dauerte 184 Jahre. Nach Großbränden in den Jahren 1713 und 1736 lagen große Teile der Innenstadt in Schutt und Asche. Im 2. Weltkrieg beherbergte Greifswald eine große Garnison der Wehrmacht. Zum Kriegsende April 1945 wurde die Stadt kampflos an die Rote Armee übergeben. In den Jahren der DDR verlor die Stadt viele historische Bauten. Gründe waren unter anderem der Abriss alter Gebäude und der Neubau von Plattenbauten, wodurch große Teile der nördlichen Altstadt verloren gingen. Unterlassene Restaurierungen und Instandhaltungen waren ein weiterer Grund für einen Abriss. Seit 1990 sind dann verstärkt Anstrengungen zur Rettung und Restaurierung historisch gewachsener Architektur unternommen worden.

Heute ist Greifswald beliebter Studien-, Tagungs- und Urlaubsort.

Viele historisch wertvolle Gebäude und Monumente im barocken und gotischem Stil sind von einem Hotel in Greifswald schnell zu erreichen. Einzigartig ist zum Beispiel der Marktplatz mit dem historischen Rathaus und Bürgerhäusern aus der Hansezeit. Die drei großen gotischen Kirchen sind der Dom St. Nikolai, um 1263 erbaut und Wahrzeichen der Stadt, die St. Jakobi Kirche, um 1280 erbaut und die Kirche St. Marien, vom Volksmund Dicke Marie genannt, erbaut um 1260 und somit die älteste der drei Kirchen.
Ein sehr beliebtes Ausflugsziel von einem Hotel in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist auch der Museumshafen. Er liegt direkt in der Innenstadt am Ryck. Hier werden historische Schiffe restauriert, gepflegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Beliebt für einen Urlaubsaufenthalt in einem Hotel sind die Stadtteile Wieck und Eldena. Sie haben sich aus früheren Fischerdörfern entwickelt und ihren maritimen Charakter bewahren können. Direkt am Bodden gelegen, bieten sie sich auch für einen Strandurlaub an. Auch Aktivurlauber kommen auf ihre Kosten. Angeln, Radfahren, Segeln, Surfen usw. sind ebenso möglich wie der Besuch einer der vielen Veranstaltungen. Eine dieser Veranstaltungen ist das jährlich stattfindende Fischerfest Gaffelrigg. Ein Besuch der Naturschutzgebiete Eldena, Ladebower Moor, Kooser See, Wampener Riff und dem NSG Insel Koos sind nicht nur für Studenten lohnende Exkursionsgebiete.