↓ Hotel in Kühlungsborn suchen:

Hotels in Kühlungsborn

Das Ostseebad Kühlungsborn ist der größte Erholungs- und Badeort in Mecklenburg. Er entstand 1938 durch die Zusammenfassung der drei Orte Fulgen, Brunshaupten und Arendsee. Die Stadt, aufgeteilt in Kühlungsborn Ost und Kühlungsborn West, liegt zwischen den Hansestädten Rostock und Wismar direkt an der Mecklenburger Bucht. Seit Februar 1996 trägt der Ort den Titel Seebad. Die 3150 m lange Strandpromenade ist eine der längsten Deutschlands und der ca. 6 km lange Sandstrand lädt jährlich tausende Urlauber in die Hotels in Kühlungsborn ein.


Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswertes

Das Ostseebad Kühlungsborn ist ganz auf Tourismus eingestellt. Die Ferienwohnungen und Hotels in Kühlungsborn werden hauptsächlich von Strandurlaubern genutzt. Erholung finden diese neben dem 6 km langen Sandstrand auf der über 3 km langen Promenade, auf der 240 m langen Seebrücke, beim Flanieren und Shoppen in den vielen Kunstgewerbeläden und Boutiquen oder bei einem der zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten in die Umgebung.
Eine dieser Ausflugsmöglichkeiten von einem Hotel in Kühlungsborn aus ist eine Tour in die Kühlung, die sich südlich der Stadt erhebt. Die Kühlung ist ein in der letzten Eiszeit entstandener, zerklüfteter Höhenzug mit teilweise dichtem Baumbestand. Am westlichen Ausläufer der Kühlung erhebt sich der 78 m hohe Bastorfer Signalberg mit dem nur 20,8 m hohen Leuchtturm. Dieser warnt vor einer Sandbank in der Einfahrt zur Wismarer Bucht und bietet einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und die Mecklenburger Bucht.
Bei einem Hotelaufenthalt in Kühlungsborn ist eine Fahrt mit der historischen Schmalspurbahn Molli nach Bad Doberan oder nach Heiligendamm, dem ältesten Seebad Deutschlands, ein unvergessliches Erlebnis.

Auch die Hansestädte Rostock und Wismar sind nicht weit und bieten Wissenshungrigen eine Menge Sehenswürdigkeiten.
In einem Hotel in Kühlungsborn sind auch sportbegeisterte Urlauber gern gesehene Gäste. Neben den bekannten Sportarten wie Volleyball, Fußball, Radfahren und Wandern werden Wassersportarten ganz groß geschrieben. Kühlungsborn verfügt neben Surf- und Kitemöglichkeiten über einen 2004 fertiggestellten Bootshafen. 400 Liegeplätze und diverse Versorgungsmöglichkeiten locken jährlich viele Motorbootliebhaber und Segler nach Kühlungsborn. Übernachtungsmöglichkeiten bieten die direkt am Hafen befindlichen Ferienwohnungen und Hotels in Kühlungsborn.

Geschichte des Ortes

Die Entstehungsgeschichte der ehemaligen Dörfer Brunshaupten und Arendsee reicht bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück. Fulgen war Anfang des 17. Jahrhunderts ein großes Dorf, wurde aber erstmals während des Dreißigjährigen Krieges erwähnt, als alle drei Dörfer schwer heimgesucht wurden, wobei Fulgen am schwersten betroffen war.
Die Bewohner führten ein karges Leben als Fischer und Bauern und suchten, wie in anderen Regionen auch, ständig nach neuen Einnahmequellen. 1857 wurde das erste Logierhaus in Fulgen gebaut. 1881 kamen die ersten Badegäste nach Brunshaupten und drei Jahre später auch nach Arendsee. 1887 hatte Brunshaupten 600 Einwohner und 300 Badegäste. 1899 wurde ein Badeverein gegründet und weitere Logierhäuser wie das Ostseehotel und die Strandperle entstanden. 1900 wurde der Bau eines Promenadenweges parallel zum Strand begonnen und ein 120 m langer Promenadensteg in die Ostsee errichtet. 1901 eröffnete das Warmbad und 1906 wurden die ersten Petroleumlampen als Straßenbeleuchtung eingeführt. 1910 nahm die Bäderbahn Molli den Betrieb auf und 1911 wurde der elektrische Strom eingeführt.
Die Orte Brunshaupten mit Fulgen und Arendsee standen lange Jahre in hartem Konkurrenzkampf. Beim Zusammenschluss der drei Dörfer zur Gemeinde Brunshaupten-Arendsee 1937 gab es daher vieles in doppelter Ausführung. Es gab z.B. zwei Konzertgärten, auch heute noch, und zwei Seebrücken, wovon leider nur noch eine, inzwischen modernisierte, erhalten ist. 1938 bekam dann die Gemeinde den Namen Kühlungsborn und gleichzeitig das Stadtrecht. Von den vielen Pensionen, Gaststätten und Hotels in Kühlungsborn wurden während der Aktion Rose 1953 fünfzig Einrichtungen zwangsenteignet und verstaatlicht. Mit der Wiedervereinigung 1989 wurden der Stadtkern und viele historische Bauten in der alten Bäderarchitektur wiederhergestellt. Zahlreiche neue Ferienwohnungen und Hotels entstanden in Kühlungsborn. Sie hatten die gleiche Auflage wie die früheren Bauten, denn es durfte kein Gebäude, auch nicht die Kirche, höher sein als die höchsten Bäume.